Blase erkältet - was tun?

Es ziept und brennt und manchmal tut es auch ziemlich weh: viele Frauen (und auch manche Männer!) kennen diese Symptome einer Blaseninfektionen nur zu gut.

Doch was ist das genau, eine Blasenentzündung?

Blaseninfektionen werden fast immer durch Bakterien verursacht. Im Normalfall sind die ableitenden Harnwege und damit auch die Blase bakterienfrei. Durch die bei der Frau vergleichsweise kurze Harnröhre können jedoch relativ leicht Bakterien (meist sind es Darmbakterien) in die Blase gelangen und sich dort vermehren. Darüber hinaus begünstigen eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre (Östrogen- Mangel) einen Blaseninfekt.

Wie kann man einen Blaseninfekt behandeln?

Zuerst das wichtigste: unbehandelt kann sich die Infektion bis ins Nierenbecken ausbreiten und auch chronisch werden, d.h. die Keime nisten sich ein und verursachen regelmäßige Entzündungen. Mit einem vom Arzt verschriebenen Antibiotikum werden die krankmachenden Keime abgetötet und der Urin wieder keimfrei.

Was können Sie selbst tun?

Zunächst ein entscheidender Tipp: Trinken Sie so viel wie möglich (Herz- oder Nierenkranke sollten hier den Arzt fragen!), am besten drei oder viel Liter Wasser oder Fruchtsaftschorle pro Tag. Manche meinen, diese Flüssigkeitsmenge schade den Nieren. Das Gegenteil ist aber der Fall: die Nieren werden dadurch entlastet! Zusätzlich werden durch den Spüleffekt Krankheitskeime aus den Harnwegen und der Blase entfernt.
Gerade Frauen, die öfter unter Blaseninfekten leiden, können durch diesen Trick die Bakterienzahl im Urin vermindern. Einer Entzündung der Blase wird dadurch vorgebeugt.

Bei beginnendem Infekt (häufiges Wasserlassen, Brennen) empfehlen wir Ihnen Blasen- und Nierentees, die spezielle Pflanzenextrakte enthalten. So regen Brennnessel, Schachtelhalm oder Goldrutenkraut die Niere an, mehr Harn zu produzieren. Mehrere Tassen davon warm getrunken unterstützen den Körper bei der Abwehr der Infektion. Der so genannte Bärentraubenblättertee desinfiziert den Harn und reduziert so die Keimzahl. Wer diesen Effekt lieber in Kapselform mag: bei uns in der Apotheke sind Kapseln mit Bärentraubenblätter- Extrakten erhältlich, die mehrmals täglich eingenommen werden (allerdings sind Bärentraubenblätter in der Schwangerschaft nicht geeignet!)

Unser Extratipp: zu diesen Kapseln (wie auch zum entsprechenden Tee aus Bärentraubenblättern) kein Vitamin C einnehmen, da die Wirkung sonst nachlässt.


Text: Eva-Maria Hierl


Texte: Eva-Maria Hierl


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